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Benediktiner - Klosterkirche St. Sixtus der ehemaligen Konradsburg

Um 1120 verliessen die Konradsburger ihre Burg bei Ermsleben und errichteten im Selketal die Burg Falkenstein( Ab jetzt Falkensteiner). Die Herren der Konradsburg gründeten auf der alten Burganlage ein Kolligialstift das 1133 in ein Benediktinerkloster umgewandelt wurde. Nach dessen Auflösung zogen 1477 Kartäusermönche in das leere Kloster ein. Während des Bauernkrieges kahm es zu starken Zerstörungen. Von der Ursprünglichen grossen dreischiffigen Basilika sind nur noch der Hohe Chor und die Krypta erhalten geblieben.

Der Rest der einstigen Basilika, der Hohe Chor.

Das Chorquadrat ist von den Seitenschiffen jeweils mit Doppelarkaden abgeteilt.

Die Decken der Seitenschiffe bilden Kreuzgratgewölbe.

Eine sehr alte hölzerne Kreuzigung über den Eingang.

Stilistische Darstellung an den Pfeilern

Die fünfschiffige Krypta gehört zu den schönsten ihrer Art im Harzgebiet. Das Kreuzgratgewölbe ruht auf reichgestalteten Säulen mit sehr schöner Kapitelplastik.

Dies ist das älteste Steinrelief im Raum, leider mit unbekannter Bedeutung.

 Die Kapitelverzierungen sind wahrscheinlich rheinisch-französisch und zeugen von hoher Baukunst.

Hier kommen gerade Besucher aus der Krypta

Das Laufrad im Brunnenraum

Ein nettes Café ist auch vorhanden. Man kann sowohl drinnen sowie auch draussen sitzen

Mitten auf dem Hof wo einst der Kreuzgang war steht ein altes Brunnenhaus. Der 45 m tiefe Brunnen darin stammt noch aus der uralten Burgzeit und wurde über eine technische Anlage durch ein Eselstretrad betrieben. Dieses ist noch voll funktionstätig. Wie man sieht versuchen  sich Besucher auch gern daran. Es geht erstaunlich leicht.

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