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Mundart

Zwischen 400-700 entstanden zwei Hauptmundarten, Hochdeutsch und Niederdeutsch. Die Konsontenverschiebung ist das Hauptunterscheidungsmerkmal zwischen der hochdeutschen und der niederdeutschen Sprache z.B. - dach - tag, tan - zahn, sitten - sitzen. Die Harzregion besitzt eine grosse Mannigfaltigkeit von Mundarten. Allgemein ist festzustellen  das viele Wortbindungen der gesamten Harzregion stark ans schwedische angelegt sind. Zahlreiche Ortsnamen erinnern an schwedische Orte z.B. - Göttingen,Quedlinburg, Gröningen und Helsungen.

Man Unterscheidet etwa acht Mundartgebiete.:

- Orte wie Wernigerode, Benzingerode, Derenburg, Ilsenburg und Stapelburg. Hier werden noch die uralten langen Vokale z.B. “min Hus” gesprochen.

- Westlich davon um Bad Harzburg,Vienenburg, Suderode und Hornburg besteht eine stark abweichende Mundart mit Doppelvokale z.B. “muin hous”.

- Das Gebiet um Ballenstedt, Rieder, Gernrode,Stecklenberg, Thale,Westerhausen, Quedlinburg, Ditfurt und Halberstadt. Hier wird das G wie ein J    gesprochen z.B. Gott-Jott, ganz-janz.

- Eine kleine Mundartgruppe bildet Timmenrode, Wienrode und Cattenstedt. Hier spricht man z.B. schöne-schene und nicht-nischt.

- Die Orte Elbingerode, Hüttenrode, Hasselfelde und Benneckenstein erhieten wahrscheinlich ihre Mundart durch die Besiedlung der Albinger ab 1072 aus dem Holsteinischen. Hier wird wie in den zwei Gruppen zuvor das I und E statt Ü und Ö gesprochen.

- Der Südwestharzrand mit Bad Lauterberg, Lonau, Sieper und Lerbach.Hier spricht man das s wie ß z.B. szein-sein.

- Die ab 1525 durch fremde Bergleute aus dem Erzgebirge besiedelte sieben Oberharzer Städte St. Andreasberg, Claustal, Zellerfeld, Schulenberg, Wildemann, Lautenthal und Altenau. Sie brachten ihre Mundart mit. Das G am Wortanfang wird hier wie K gesprochen.

- Eine weitere Mundartregion ist der Unter-und Südharz mit Bad Sachsa, Zorge, Hohegeiss, Stiege, Güntersberge, Allrode, Siptenfelde, Harzgerode bis Wippra.Als Beispiel Mir-Mich, Zaun-Zun.